Über

Hallo & Herzlich Willkommen,

schön, Dich hier zu sehen. Ich heiße Serap Yıldırım und werde tatsächlich ohne i-Punkte geschrieben. Übersetzt bedeutet mein Name Fata Morgana (Vorname) Blitz (Nachname). Zwei große Naturphänomene vereint in einer (körperlich) kleinen Person.

Als Wassermann-Frau geborene ist es nicht verwunderlich, dass ich Individualität und Unabhängigkeit schätze. Unkonventionalität ist für mich Normalität, den je bunter die Welt, desto mehr Entdeckungsmöglichkeiten.

Mein Lieblingszitat, welches mich schon sehr lange im Leben begleitet ist von George Bernard Shaw:

Manche Menschen sehen die Dinge wie sie sind, und fragen: »Warum?«
Ich träume von Dingen, die es noch nie gegeben hat, und frage: »Warum nicht?«

Getreu dem Motto, lebe ich gerne und bin offen für alles, was mein Leben in irgendeiner Weise bereichert. Es gibt Personen, die mich als mutig bezeichnen, wobei ich dies eher als Wissbegierde sehen würde. Es gibt viel zu entdecken auf diesem Planeten und wenn ich mir etwas in den Kopf setze, ziehe ich es auch durch – jegliche Konsequenzen tragend.

Mehr über mich erfährst Du in den wöchentlichen Kurzgeschichten, die jeden Dienstag online gehen. Warum dienstags? Es ist der Wochentag an dem ich geboren bin.

Baby_Serap

Da wir von Geburt sprechen: Diese Welt erblickten meine Augen zum ersten Mal am 30. Januar 1973. Aufgrund meiner dichten und relativ langen Haare wurde ich – laut Aussagen meiner Mutter – am Tag meiner Geburt von einer Krankenschwester in den Städtischen Krankenanstalten herum- und vorgeführt. Nach zweistündiger Abwesenheit und einem lautstarken Großaufstand meiner Mutter, kam ich wieder zurück in Mamas Arme.

Es folgte das Übliche: Kindergarten mit wöchentlichen Kirchenbesuchen (toll, wenn man als Stöpsel offiziell mit Feuer spielen und eine Kerze anzünden darf), Grundschule, Realschule (hat mich zu Tode gelangweilt), Ausbildung, Arbeit plus Abendgymnasium (nichts geht über den freiwilligen zweiten Bildungsweg), gefolgt von Arbeit und Studium.

Damals, als es noch den guten alten Magisterabschuss an deutschen Universitäten gab, studierte ich Turkologie und Strafrecht als zweites Hauptfach. Ja, das konnte man studieren und ja, das ist ungewöhnlich, aber wer wird sich jetzt noch über mich wundern? Als Ziel hatte ich mir eine ganz spezielle Magisterarbeit gesetzt, die schon feststand, bevor ich mich überhaupt immatrikuliert hatte. Mein Ziel habe ich erreicht und zwar mit sehr gutem Erfolg.

IMG_0240Nach dem Studium ging es für ein Jahr ins Ausland. Dafür hatte ich über drei Jahre lang gespart. Wieder zurück, voll mit neuen Eindrücken und unterschiedlichen Sichtweisen begann der Ernst des Lebens. Nach ein paar Jahren Arbeit zog es mich wieder ins Ausland und nachdem ich alles verkauft und mein Hab und Gut auf das Wesentliche reduziert hatte, lernte ich in den zwei Jahren Ausland mehr, als ich mein Leben lang zusammen gelernt hatte. Zumindest fühlte es sich so an. Wieder zurück in meiner Wahlheimat Hamburg, hieß mich der Arbeitsalltag erneut willkommen.

Diesen Blog startete ich aus einer kreativen Inspiration und Laune heraus. Nach zwei Geschichten lag sie jedoch eine lange Zeit brach, bis meine kreative Ader mich sanft aber bestimmt wieder daran erinnert hat, dass da etwas auf mich wartet. Diesmal schien es keine Ausreden mehr zu geben und ich versprach mir selbst, dass ich jede Woche eine Geschichte veröffentlichen werde. Trotz kreativer und/oder emotionaler Widerstände halte ich bisher an meinem „Dienstag ist Geschichten-Tag“ fest.

Als Kind aus der Gastarbeitergeneration wuchs ich dankenswerterweise mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen, Religionen und vor allem Betrachtungsweisen auf. Meine zahlreichen Reisen und Auslandsaufenthalte trugen bisher dazu bei, die Welt mit unterschiedlichen Augen zu sehen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mehr Auswahl-möglichkeiten. Der Nachteil liegt ebenfalls auf der Hand: Zu viele Auswahlmöglichkeiten. Wenn möglich, entscheide ich mich für das Schweizer Vorgehen und bleibe neutral. Leider schützt mich dies nicht immer vor wichtigen Entscheidungen.

Mit den Geschichten auf diesem Blog versuche ich mein eigenes Leben nachträglich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Damit möchte ich nicht nur mir, sondern auch dem interessierten Leser einen Denkanstoß geben, in bestimmten oder wiederkehrenden Situationen des Lebens eine andere Betrachtungsweise in Erwägung zu ziehen, die hoffentlich dienlicher ist, als die bisherige. Das Leben hat so viele Facetten und wir Menschen sind entwicklungsfähig, also warum sollten wir immer nur einseitig hinsehen?

Nochmals Herzlich Willkommen auf meinem Blog und Happy Perspektivenwechsel!

Eure
Serap-1

Fotos: Privat