pork chops

A girlfriend of mine will be out of town for quite a while. She asks me to take care of the plants.

“There are some leftovers in the fridge,” she says. “Please feel free to eat them, so they don’t get wasted.”

She is telling me what type of food is available: veggies, fruits, some milk, and cheese. “Oh, and some pork chops,” she says. Her husband couldn’t eat them up before he left for his trip.  

I start giggling.

“What’s wrong?” my friend asks.

“This is funny!”

“What’s funny?”

“You offering me pork chops!”

“What’s so funny about it?”

“A Jewish lady is offering a Muslim lady pork chops!”

“Oh, you are right. I didn’t think about that,” she says and starts laughing.

We both laugh.

“My mum would kill me if she finds out that there is some pork in the house.”

“Let’s assume the last part of this conversation never happened,” I suggest.

———-
© Serap Yıldırım / 2020

Image: Mel Elías on Unsplash

5 Comments

  1. Karin

    Ich verstehe immer noch nicht, warum unsere Religionen Vorschriften aus der Urzeit des Alten Testaments , dem Mittelalter , den Doktrinen der Kirchenobersten nicht den heutigen Gegebenheiten anpassen. Damals, als die Gebote erlassen wurden, gab es triftige Gründe, Schweinefleisch verdarb in der Hitze des Vorderen Orients zu schnell, deswegen das Tabu. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, nur die unnötigen Riten sind geblieben.

    Gefällt 2 Personen

    1. mynewperspective

      Religionen sind Rechtssysteme. Auch Rechtssysteme in der westlichen Welt brauchen teilweise Jahrzehnte/Jahrhunderte, bis es zeitgemäße Veränderungen gibt. Bzgl. Schweinefleisch ist Dein Beispiel einer der möglichen Gründe, es gibt zig weitere Ansätze dazu. Persönlich denke ich, dass es in vielen Religionen schlimmeres gibt, was mit unserem heutigen Verständnis von moderner und selbstbestimmter Lebensweise nicht vereinbar ist (wie z. B. das Verbot von Abtreibungen), als das Verbot bestimmte Tiere nicht zu essen. Aber andere sehen das sicherlich auch ohne religiöse Bindung ganz anders als ich. Vor allem scheint Religion etwas grundsätzlich „Unantastbares“ zu sein, was es schwierig macht, zu revolutionieren. Die Frage ist auch, warum, wie von Dir geschrieben, die Riten der Religionen „unnötig“ sind. Da es genug Menschen gibt, die sich danach richten (wollen) – Freiwilligkeit vorausgesetzt – ist es doch wirklich egal, wofür sich die Menschen entscheiden, ob nun mit oder ohne religiöse Riten. Jeder nach seiner Façon, ist zumindest mein persönlicher Ansatz dazu. Ein Beispiel von Nichteinhaltung bietet ja auch diese Geschichte.

      Gefällt 1 Person

      1. Karin

        Jeder nach seiner Facon, das wäre wunderbar, dann ist für mich jede Religion auch lebbar – aber sie stehen sich mit ihren angeblich unerschütterlichen Doktrinen selber im Weg und das betrifft alle. Miteinander und nicht Gegeneinander – Respekt dem anderen gegenüber und endlich eine Gleichberechtigung der Frauen – da mangelt es bei fast allen Religionen. Aber das führt hier zu weit.
        Lieber Gruß zu Dir, Karin

        Gefällt 1 Person

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