Prägende Zitate #47

Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.
– Mark Twain

18 Comments

  1. macalder02

    Si queremos darle impulso a nuestra vida por el camino correcto, la clave es saber a donde vamos. Tenemos que tener bien definidas las metas. La indecisión no va ayudar para nada porque ni un GPS va ubicar lo que queremos lograr. Hiciste una elección de un excelente pensamiento. Nos hace echar una mirada a nuestro comportamiento que va a determinar que queremos hacer con nuestra vida. Que tengas un feliz fin de semana.

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    1. mynewperspective

      La analogía del GPS es muy precisa aquí, querido Manuel. Incluso un GPS necesita un blanco aproximado para comenzar. Las metas también pueden cambiar en el camino. Los desvíos pueden ampliar nuestra visión de algo nuevo, pero sin ningún objetivo es muy difícil encontrar un comienzo. A veces se dice que el camino es la meta y eso es ciertamente correcto, pero también está la meta de que no hagas lo que es útil para ti. Así que sigue tu camino. Te deseo un buen fin de semana. Saludos cordiales, Serap

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        1. mynewperspective

          Un cumplido y un regalo muy bonito, que me ofreces. Muchísimas gracias. A veces son las personas las que nos inspiran, las que parecen estar más lejos, pero las que están más cerca de nosotros. Si pudiera rodar incluso una pequeña piedra en tu vida y así iniciar un movimiento, entonces me considero afortunado. La inspiración está en todas partes, qué hermoso que yo pueda serlo para ti.

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  2. Jules van der Ley

    Das Schlechteste ist es aber nicht. Beispielsweise lernt jeder Journalist vor einer Reportage nicht glauben zu wissen, was ihn erwartet, damit sein Blick nicht durch Interessengeleitetes verstellt ist. Wenngleich ich Mark Twain verehre, finde ich, er hätte sich präziser ausdrücken sollen, denn seine ganze Arbeit ist doch von Neugier geprägt, wie sich in seinem „Bummel durch Europa zeigt“ Also, wenn das Ziel Europa war, hat er doch bei vielen Etappen nicht genau gewusst, wo er hin wollte und gerade deshalb Besonderheiten entdeckt und humoristisch vermitteln können.

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    1. mynewperspective

      Mit Deiner Interpretation bekommt das Zitat ein anderes Gesicht für mich, lieber Jules.
      Das Wort „genau“ empfand ich bisher nicht als – wenn wir bei dem Beispiel Reise durch Europa bleiben – haargenau zu wissen, in welches Land, welche Stadt und welche spezifischen Orte in dieser Stadt die Reise hinführen soll. Für mich persönlich wäre „genau“ in diesem Fall, dass ich weiß, dass ich die Welt bereisen und Neues entdecken will. Dies ist das Ziel. Ein grobes vielleicht, aber ein Ziel. Besser als gar kein Ziel. So mein bisheriges Verständnis.
      Es ist immer wieder interessant, wie unterschiedlich Zitate auf uns wirken. Daher schätze ich sehr, dass ich nun Deine Version der Interpretation kenne. Eine ganz neue Sichtweise eröffnet sich gerade.
      Herzlichen Dank und herzliche Grüße
      Serap

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      1. Jules van der Ley

        Da stimme ich dir zu, liebe Serap. Die je unterschiedliche Interpretation von Texten ist im Medium Schrift angelegt. 50 Prozent gibt ein Autor vor, 50 Prozent Sinngebung leisten Leserin/Leser, wobei ich mich mit den Prozentzahlen nicht genau festlegen will.
        Herzlichst
        Jules

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        1. mynewperspective

          Für mich steckt da eine gewisse Faszination, aber auch eine Schwierigkeit drin. Faszinierend ist die Vielfalt an Möglichkeiten, die so individuell ausfällt, wie jeder einzelne Mensch selbst. Schwierig wird es, wenn die Interpretation des Lesers so weit geht, dass behauptet wird, was der Autor damit meinte und ihm damit etwas angedichtet wird, welches lediglich der eigenen Quelle des persönlichen Empfindens entspringt.

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          1. Jules van der Ley

            Diese Gefahr hat Platon, im Phaidros aufgezeigt. Gott Theuth habe dem ägyptischen König Thamus die Schrift gezeigt und gesagt: „(…) diese Kenntnis wird die Ägypter weiser machen und ihr Gedächtnis stärken; denn als Gedächtnis- und Weisheits-Elixier ist sie erfunden.“ Der aber erwiderte: (..)
            „Denn diese Schlimme hat doch die Schrift, (…) Du könntest glauben, sie sprächen, als verständen sie etwas, fragst du sie aber lernbegierig über das Gesagte, so bezeichnen sie doch nur stets ein und dasselbe. Ist sie aber einmal geschrieben, so schweift auch überall jede Rede gleichermaßen unter denen umher, die sie verstehen, und unter denen, für die sie nicht gehört, und versteht nicht, zu wem sie reden soll und zu wem nicht. Und wird sie beleidigt oder unverdienterweise beschimpft, so bedarf sie immer ihres Vaters Hilfe; denn selbst ist sie weder sich zu schützen noch helfen imstande. (Phaidros 274c-278b)

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