Prägende Zitate #20

Man kann nicht hoffen, die Welt zum Besseren zu wenden, wenn sich der Einzelne nicht zum Besseren wendet. Dazu sollte jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten und sich dessen bewußt werden, daß er die persönliche Verantwortung für alles trägt, was in dieser Welt geschieht, und daß es die direkte Pflicht eines jeden ist, sich dort nützlich zu machen, wo er sich am nützlichsten machen kann.

– Marie Curie

21 Comments

        1. mynewperspective

          Wenn man als Mensch den Sinn in dem Einsatz sieht, vielleicht auch in der Quantität. Warum sollte es das nicht geben? Da bleibe ich doch lieber realistischer Optimist. 😉
          Hab‘ einen sonnigen Sonntag.
          Liebe Grpße
          Serap

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  1. Major Tom

    Es überrascht mich nicht, dass Einstein und Marie Curie so eine gute Freundschaft hatten. Ich glaube, sie ist eine der wichtigsten Heldinnen von der Welt in der ganzen Geschichte und auch heute beleuchtet den Weg von vielen Menschen aber auch besonders von Frauen…

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    1. mynewperspective

      Wie schön Du dies in Worte gefasst hast, lieber Yusuf. Ich denke, dass in jedem Menschen ein Held steckt. Wir alle können einen Beitrag leisten, wenn wir uns nicht selbst ausbremsen. Mir ist bewusst, dass unsere Erziehung, unsere Umwelt etc. Faktoren sind, die uns ggfls. ausbremsen können, aber wenn der innere Antrieb hoch genug gehalten wird, dann ist alles möglich. Mir ist klar, dass es Menschen gibt, die vielleicht aus einer gesellschaftlich privilegierteren Position starten und andere erst einmal soweit kommen müssen, um weiterzugehen. Jedoch gibt es zahlreiche Beispiele, die es einem vormachen. Es muss nicht immer etwas sein, was die gesamte Welt verändert, aber die Welt um uns herum, in der wir leben. Sich dort nützlich machen, wo wir am nützlichsten sind. Im Kleinen oder im Großen. So verstehe ich Curie.

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  2. kopfundgestalt

    Ich bin ähnlich wie Lu der Meinung, daß man nicht zuviel erwarten kann.
    Zudem zu „SICH DORT NÜTZLICH ZU MACHEN, WO ER SICH AM NÜTZLICHSTEN MACHEN KANN“:
    Wenn sich Person A einsetzt, gegen die Partei X zu kämpfen, während Person B alles tut, um die Partei X zu befördern, dann löschen sie sich sozusagen gegenseitig aus.
    Ich denke dabei auch an die Brownsche Molekularbewegung.

    Es ist aber allgemein besser, förderlich zu sein als destruktiv. Das erhöht sozusagen das Karma der Weltbevölkerung.

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    1. mynewperspective

      Dein letzter Satz ist wahrscheinlich das, was Curie wohl meinte. Zumindest nach meinem Verständnis.
      Die Frage wäre ja auch, was Curie selbst als „nützlich“ ansieht. Dies kann von Menschen zu Menschen, Land zu Land, etc. unterschiedlich ausfallen. Somit würde Dein Beispiel des sich gegenseitigen Ausscheidens auch bestätigen.

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      1. kopfundgestalt

        Es gibt ja auch, das weißt Du ja, das Böse im Guten – etwa schlichtes Beispiel: Wenn eine Mutter ihren Sohn überbehütet.

        Das „Gute“ ist nicht so weiteres dingfest zu machen.
        Manche Aktionen sind in sich wichtig, gebären aber auch nachträglich viel Unheil. Da gibt es Beispiele in der Geschichte.

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        1. mynewperspective

          Was Gut und Böse ist definiert jeder Mensch für sich selbst. Selbstverständlich gibt es „vorgegebene“ Definitionen, jedoch wird m. E. ein überbehütet werden dann zum Bösen (wie Du es nennst), wenn der Sohn es so empfindet. Vielleicht würde ein anderer Sohn, der ebenfalls überbehütet wird, es gar nicht so empfinden, weil es seiner Vorstellung von bemuttert werden entspricht. Es ist die eigene bzw. kollektive Sichtweise, die Gut und Böse definiert.

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          1. mynewperspective

            Es gibt Söhne, die dies durchaus gerne so leben: „Hotel Mama“. Nur wenn es die eine Seite gar nicht mehr so förderlich findet und (aus irgendwelchen Gründen) weiterhin mitmacht, dann ist es das Dunkle im guten Tun. Solange beide Parteien sich einig sind und es so als gut befinden, ist auch nichts dunkles/böses daran. Persönlich halte ich nichts davon, die Entscheidung liegt aber bei jedem einzelnen selbst. Pauschalisierungen bringen mich in der Hinsicht nicht weiter.

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