Prägende Zitate #13

Es ist zwar einfach, sich für einen Freund aufzuopfern, aber es ist schwer einen Freund zu finden, für den man sich aufopfern würde.

– Unbekannt

9 Comments

    1. mynewperspective

      Das ist wohl wahr. … Im kulturellen Kontext gesehen, erscheint das Zitat in einem anderen Licht. Im Original heißt es sogar „Sterben“ statt „Aufopfern“. Verbunden mit diesem Ausdruck ist die Form von Liebe und der Grad der Aufopferung gemeint. Mit „Für Dich würde ich sterben“, „Für Dich würde ich mich aufopfern“ spricht man aus, welche Bedeutung der Gegenüber für einen hat.

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    1. mynewperspective

      Vielleicht kommt es auch darauf an, was man mit „Liebe“ verbindet? Was die andere Person für einen bedeutet ist sicherlich entscheidend. Wenn man jemandem viel verdankt, ist dies wahrscheinlich auch ein Grund zu „sterben“ – ob nun männlich oder weiblich.
      Sehr interessant, wie hier die unterschiedlichen Interpretationen / Empfindungen sind. Es rückt das Zitat für mich in ein anderes, breit getreueres Licht.
      Vielen Dank für die Anregung.

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    1. mynewperspective

      Oh, das ist ein Aspekt, den ich bisher noch nicht gesehen habe. Sehr interessant.

      Angeregt durch die Kommentare, forschte ich mal nach, woher / aus welcher Zeit das Sprichwort stammt. Ich habe es gelesen, als ich neun Jahre alt war und seitdem dachte ich, dass es ein türkisches Sprichwort ist.

      Recherchen ergeben, dass das Zitat wohl von Nâzım Hikmet Ran oder Miguel de Cervantes stammt. Da die beiden Herren zu sehr unterschiedlichen Zeiten / an sehr unterschiedlichen Orten lebten, fällt jetzt ein ganz anderes Licht drauf.

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      1. Random Randomsen

        Es ist eine Hintertür, die wahrscheinlich nicht bewusst angebracht wurde. Aber es lässt sich zumindest als Vorwand zurechtbieten, sich des Aufopferns zu enthalten. 😀
        Oft ist es gar nicht so einfach, solchen Wendungen auf die Spur zu kommen. Manchmal werden sie bekannt, weil sie in einem literarischen Werk verwendet wurden. Aber vielleicht hat der Autor sie irgendwo aufgeschnappt und in sein Werk „eingebaut“. Und vielleicht auch „adaptiert“, weil er die Idee schön fand, aber mit der originalen Formulierung nicht zufrieden war. 🙂

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